Johanna ist ein uneheliches Kind und wächst bei ihren
Zieheltern im Burgenland auf, bis sie eines Tages die Nachricht erhält, dass
sie nach Niederösterreich verkauft wurde.
Dort arbeitet sie bei einem Bauern, der sie nicht bezahlt. Sie
hat nur eine kleine Kammer, wenig zum Anziehen und bekommt ungenügend Essen. Nur
die Tochter des Bauern ist nett zu ihr. Maria ist schon älter als sie und hat
einen Freund.
Langsam lernt Johanna die anderen Mädchen aus dem Dorf kennen.
Sie treffen sich jeden Sonntag und reden über dies und jenes. Eines Nachts
stolpert Johanna und verliert ihr ungeborenes Kind.
Zu Weihnachten bekommt Johanna zum ersten Mal etwas
Vernünftiges zu essen. Sie bekommt auch ein paar Sachen zum Anziehen.
Sie muss jeden Tag im Stall helfen und als der Knecht noch den
Bauern verlässt, muss sie noch mehr arbeiten.
Nachdem Johanna zwei Jahre lang für den Bauern gearbeitet hat,
fordert sie zum zweiten Mal Lohn ein, diesmal bekommt sie ihn aber auch. Mit
diesem kauft sie sich ihre ersten Kleider.
Als Johanna Peter kennenlernt, verliebt sie sich in ihn. Sie
wechselt die Arbeit und arbeitet nun in
einem Wirtshaus.
Eines Tages bemerkt Johanna, dass sie schwanger ist. Johanna
und Peter beschließen zusammenzuziehen.
Von Reinhard Bayer
Meine
Meinung: Wer sich nicht vorstellen kann, wie das damals war, sollte
dieses Buch lesen. Man erfährt sehr viel über das Leben einer „Dirn“, wie
schrecklich es damals war und man erhält auch eine gute Zusammenfassung über
die politische Lage der damaligen Zeit.
Note: 2
Bild von: http://images.buch.de/images-adb/c1/dd/c1ddeefe-6aa0-4a34-8216-477ba41d15c6.jpg
